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Wenn es nicht wahr ist, ist es sehr gut erfunden.

Giordano Bruno (1548 - 1600)
italienischer Naturphilosoph
als Ketzer hingerichtet



Die Idee



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In der Wilhelmstraße in Berlin-Mitte findet man vor vielen Häusern Plexiglastafeln, die vom Projekt "Geschichtsmeile Wilhelmstraße" der Stiftung "Topographie des Terrors" aufgestellt wurden. Sie beschreiben die historische Wilhelmstraße als Sitz der Regierungsstellen des Deutschen Reiches und des Landes Preußen. So kann man sich informieren, welches Gebäude an welcher Stelle stand. Die Internetumsetzung dieses Straßenprojekt leidet allerdings ein wenig darunter, dass die aktuelle Straßenansicht nicht sichtbar ist. Daneben beschäftigt sich dieses Projekt fast gar nicht mit der Geschichte der DDR, die an dieser Stelle ebenfalls mit Regierungsstellen vertreten war. Daher habe ich überlegt, dem Projekt der Geschichtsmeile Wilhelmstraße einige aktuelle Informationen hinzuzufügen. Ich möchte keineswegs in Konkurrenz mit der Stifung Topographie des Terrors treten, was mir als Nicht-Historiker aufgrund mangelnder Ausbildung auch gar nicht möglich ist. Das erklärt auch das Zitat am Anfang dieser Seite. Ich habe mich natürlich bemüht, jede Geschichte, jede Anekdote mehrfach zu prüfen, aber dass sich hier und da eine Ungenauigkeit eingeschlichen hat, kann ich nicht ausschließen. Selbst mehrere Quellen können sich irren, denn Geschichte ist bekanntlich die Summe der Lügen, auf die man sich geeinigt hat, wie Napoleon feststellte.

Wer also grobe Fehler und Irrtümer feststellt, ist herzlich eingeladen, mir diese mitzuteilen. Ich werde sie dann, nach sorgfältiger Prüfung, gerne berücksichtigen.

Als Parlamentsviertel wird gewöhnlich hauptsächlich der Bereich der Neubauten im Spreebogen bezeichnet. Ich habe den Begriff etwas weiter gefasst und beziehe den Bereich mit ein, in dem in Berlin die drei Parlamentsgebäude von Bundestag, Bundesrat und Abgeordnetenhaus stehen. Das erlaubt dann eben auch einen Blick auf die diese Gebäude mehr oder weniger verbindende Wilhelmstraße und einige Regierungsstellen. Ich schließe aber nicht aus, dass hier und da ein wenig gewildert wird, und Dinge, Ereignisse oder Gebäude, die im geschichtlichen Kontext stehen, aber nicht in dem von mir beschriebenen Viertel liegen, ebenfalls Erwähnung finden.

Thomas Brischkofski



Mitteilung in eigener Sache: Seit dem 29. August 2005 sind SPAM-E-Mails im Umlauf, die als Absenderangabe die Domain parlamentsviertel.de tragen. Leider ist es mir unmöglich, den Verursacher dingfest zu machen. Von mir stammen diese E-Mails allerdings nicht.

Thomas Brischkofski, September 2005